PUBLISHER TECHNIK
ads.txt: Wer darf dein digitales Werbeinventar verkaufen?
Von VÆZRA Ads Redaktion · Aktualisiert 2026-08-27 · ca. 7 Min. Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
- ads.txt liegt typischerweise im Root einer Domain.
- Ein Eintrag autorisiert einen Verkäufer, erzeugt aber keine Kampagne.
- Falsche IDs oder Verkäuferbeziehungen können die Aussage der Datei verfälschen.
Was ads.txt löst
Publisher machen öffentlich sichtbar, welche Systeme ihr Inventar autorisiert verkaufen dürfen. Das kann Spoofing und unklare Lieferketten erschweren.
Aufbau einer Zeile
Typische Einträge enthalten Domain des Werbesystems, Publisher-/Seller-ID, Beziehung DIRECT oder RESELLER und optional eine Zertifizierungs-ID.
- Systemdomain
- Seller-ID
- DIRECT oder RESELLER
Typische Fehler
Häufig sind veraltete IDs, falsche Beziehungstypen, unerreichbare Dateien oder Einträge für Systeme, die gar nicht mehr genutzt werden.
- Root-Erreichbarkeit prüfen
- IDs abgleichen
- Alte Partner entfernen
ads.txt ist kein Adblock-Mechanismus
Die Datei dient der Transparenz der Supply Chain. Sie soll weder Kennzeichnung verstecken noch Nutzerentscheidungen umgehen.
Häufige Fragen
Muss jede Website ads.txt haben?
Das hängt von den verwendeten Werbesystemen und deren Anforderungen ab.
Ist ads.txt eine Sitemap?
Nein. ads.txt beschreibt autorisierte Verkäufer von Werbeinventar, nicht Website-URLs.
Kann eine falsche ads.txt Monetarisierung stören?
Ja, wenn ein System auf korrekte Autorisierung angewiesen ist oder IDs nicht übereinstimmen.
Transparenz
VÆZRA Ads Wissensinhalte basieren auf tatsächlicher Produktlogik, technischen Implementierungen und überprüfbaren Werbegrundlagen. Rechner legen Annahmen offen; Vergleiche enthalten keine erfundenen Performancewerte.