CAMPAIGN QUALITY
Frequency Capping: Wie oft ist oft genug?
Von VÆZRA Ads Redaktion · Aktualisiert 2026-08-27 · ca. 6 Min. Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
- Mehr Frequenz kann zu Ermüdung führen.
- Discord und Streams brauchen meist andere Caps als Webseiten.
- Caps sollten vor Optimierung als harte Grenzen gelten.
Warum Frequency Capping wichtig ist
Ohne Begrenzung kann ein kleiner Nutzerkreis einen unverhältnismäßig großen Teil des Budgets konsumieren. Gleichzeitig steigt das Risiko von Banner Blindness oder Community-Frust.
- Budget breiter verteilen
- Creative Fatigue reduzieren
- Publisher-UX schützen
Tageslimit, Session Limit oder Cooldown?
Ein Tageslimit begrenzt Gesamtwiederholungen, ein Session Limit Wiederholungen innerhalb einer Sitzung und ein Cooldown erzwingt Mindestabstände. Welche Kombination passt, hängt vom Kanal ab.
- Web: Session + Tageslimit
- Discord: Tageslimit + Mindestabstand
- OBS: zeitliche Slots und Cooldowns
Caps sind harte Regeln
Ein Optimierer darf Frequency Caps nicht aufweichen, nur weil ein Placement hohe Klickwerte liefert. Nutzer- und Publisher-Regeln sollten vor Performance-Optimierung kommen.
- Eligibility vor Ranking
- Keine Optimierung über Caps hinweg
- Regeln auditierbar halten
Häufige Fragen
Gibt es einen perfekten Frequency Cap?
Nein. Produkt, Kanal, Kampagnenziel und Creative bestimmen, welche Frequenz sinnvoll ist.
Sollte Discord denselben Cap wie eine Website haben?
Meist nicht. Ein Sponsored Post ist deutlich auffälliger als eine einzelne Web-Impression und sollte vorsichtiger dosiert werden.
Kann ein Cap Performance verschlechtern?
Kurzfristig können weniger Auslieferungen entstehen. Langfristig kann die Verteilung breiter und das Nutzererlebnis stabiler werden.
Transparenz
VÆZRA Ads Wissensinhalte basieren auf tatsächlicher Produktlogik, technischen Implementierungen und überprüfbaren Werbegrundlagen. Rechner legen Annahmen offen; Vergleiche enthalten keine erfundenen Performancewerte.